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32fit Dres. med. dent Kaim, Bobe & Dr. Paraskevadakis

Begleitbehandlungen KFO

Vor einer kieferorthopädischen Behandlung kann ein chirurgischer Eingriff notwendig sein. Der Vorteil: Wir können diese Eingriffe bei uns in der Praxis durchführen. Für die meist jugendlichen Patienten bedeutet dies, dass sie nicht in eine andere, fremde Praxis überwiesen werden müssen und wir ihre Krankengeschichte kennen.

Begleitbehandlungen KFO

Zu den Behandlungen können gehören:

Verbleiben Zähne entweder komplett im Kieferknochen oder wachsen sie schräg heraus, spricht man von verlagerten Zähnen. Dies betrifft nicht nur Weisheitszähne, sondern auch Eckzähne oder Backenzähne. Es ist nicht immer notwendig, verlagerte Zähne sofort zu entfernen. Je nach Verlagerung hilft bereits eine Freilegung mit einer anschließenden kieferorthopädischen Behandlung.

  • Freilegen von verlagerten Zähnen: Um einen Zahn freizulegen, wird zunächst das Zahnfleisch über dem Zahn entfernt und ein kieferorthopädisches Bracket auf dem Zahn befestigt. Der Zahn kann so langsam in die Zahnreihe eingegliedert werden.
  • Entfernung von verlagerten Zähnen: Bei manchen Zähnen reicht eine Freilegung nicht aus: Beispielsweise, wenn sich der Zahn zu tief im Kieferknochen befindet oder zu nah an Nervenbahnen heranreicht. In einem operativen Eingriff entnehmen wir den Zahn möglichst schonend.

Einschließlich der Weisheitszähne verfügt das bleibende Gebiss über 32 Zähne. Es kann darüber hinaus vorkommen, dass im Kieferknochen mehr Zähne angelegt sind, und zum Beispiel fünf Weisheitszähne oder überzählige Schneide- oder Backenzähne aufweist. Diese Zähne sind zwar vielfach kleiner als die „richtigen“, können jedoch beim Herauswachsen dazu führen, dass sich die übrigen verschieben.

Wir entfernen einen überzähligen Zahn in der Regel in örtlicher Betäubung. Sind mehrere überzählige Zähne vorhanden, kann eine Behandlung unter Vollnarkose empfehlenswert sein.

Liegen die Lippen- und Zungenbändchen im Oberkiefer ungünstig am Kiefer an bzw. sind sie zu kurz oder zu dick, kann dies zum Beispiel zu einer Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen führen. Zudem können sie durch den ständigen Zug zu freiliegenden Zahnhälsen und empfindlichen Zähnen führen.

Um den Abstand zwischen den Schneidezähnen zu verringern, ist meist eine kieferorthopädische Behandlung mit einer Zahnspange notwendig. Im Vorfeld entfernen, verlängern oder verschieben wir die Lippen- und Wangenbändchen, sodass die Therapie langfristig erfolgreich ist. Zur Entfernung können wir beispielsweise einen Laser verwenden, mit dem die Korrektur äußerst schonend und schmerzarm durchgeführt werden kann.

Eine Alternative zum Headgear (eine bei Jugendlichen äußerst unbeliebte Außenzahnspange) können zusätzliche Behandlungsgeräte sein, die an speziellen kleinen Schrauben – den Miniimplantaten – befestigt werden.

Miniimplantate sind kleiner als gewöhnliche Zahnimplantate und können für den Zeitraum der kieferorthopädischen Behandlung sicher im Kieferknochen verankert werden. Je nach Behandlungsziel können die Miniimplantate an unterschiedlichen Stellen eingefügt werden, zum Beispiel im Gaumen oder im hinteren Oberkieferbereich. Nach der KFO-Behandlung können wir die Miniimplantate problemlos wieder entfernen.

Vielen Menschen bereiten die Weisheitszähne überhaupt keine Beschwerden. Bei manchen dagegen bleiben sie vollständig im Kieferknochen stecken oder wachsen schräg oder nur halb heraus. Als Folge können sie die Zahnwurzeln der benachbarten Zähne berühren und durch den ständigen Druck zu Schmerzen oder Entzündungen führen. Eine Entfernung der Weisheitszähne ist in diesen Fällen sinnvoll.

Wir führen häufig Weisheitszahnentfernungen durch und sind darin sehr routiniert. Dies erspart insbesondere unseren jugendlichen Patienten bei einer notwendigen kieferorthopädischen Behandlung eine Überweisung zu einem anderen Facharzt. Auch überweisen einige Kollegen ihre Patienten zur Weisheitszahnentfernung zu uns.

Sie haben Fragen zu unseren KFO-Begleitbehandlungen? Sprechen Sie uns beim nächsten Termin an, wir helfen Ihnen gern!