Manchmal breitet sich eine Karies unentdeckt immer tiefer im Zahn aus und erreicht irgendwann den Wurzelkanal. Die Kariesbakterien lösen dann eine Entzündung aus. Denn im Wurzelkanal befinden sich der Zahnnerv und die Blut- und Lymphgefäße, die den Zahn mit den notwendigen Nährstoffen versorgen. Und gerade, weil dies auch den Nerv (medizinisch Zahnmark) betrifft, verursacht diese Entzündung unter Umständen starke Schmerzen und kann zur „dicken Backe“ führen.
Damit die Entzündung abklingt, muss das erkrankte Gewebe entfernt werden. Weil das Zahnmark dabei ebenfalls vollständig beseitigt wird, spüren Sie an einem wurzelbehandelten Zahn deshalb keine Reize mehr wie heiß und kalt. Dennoch spricht nichts dagegen, dass wurzelbehandelte Zähne noch über viele Jahre problemlos im Kieferknochen verankert bleiben können.
Sie möchten mehr darüber wissen? Oder wie Sie einer solchen Entzündung vorbeugen können? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung!
Schon gewusst?
Der medizinische Fachausdruck für Wurzelbehandlungen lautet Endodontie – griechisch für „das, was sich im Zahninneren befindet“.