Sie wachen morgens öfter „wie erschlagen“ auf? Oder Ihr Partner hat bereits angedeutet, dass er wegen Ihres Schnarchens häufiger nachts wach liegt?
Ein verengter Rachenraum
Ein verengter Rachenraum ist für das Schnarchgeräusch verantwortlich. Erschlafft die Rachenmuskulatur beim Schlafen, kann durch diese entstandene Engstelle die Luft nicht mehr problemlos einströmen. Eine Schnarchschiene verhindert, dass eine Engstelle im hinteren Luftweg eintritt, weil sie den Atemweg geöffnet hält.
Untersuchung beim Facharzt
Bevor wir Ihnen jedoch eine Schnarchschiene anfertigen, überweisen wir Sie in der Regel zu einem Lungenfacharzt. (Gegebenenfalls schickt der Lungenfacharzt Sie außerdem zur stationären Überwachung in ein Schlaflabor.) Bei diesen Untersuchungen wird festgestellt, ob eine Schnarchschiene die Ursachen Ihres Schnarchens beheben kann. Ist dies der Fall, wird die Schiene vom Schlafmediziner verordnet und die Kosten dafür im Regelfall von der Krankenkasse erstattet.
Wir verwenden besonders komfortable und für Sie angenehm zu tragende TAP®-Schienen. Sie sind speziell entwickelt worden, um den Rachenraum während des Schlafs schonend freizuhalten. Die Schienen werden individuell auf Sie eingepasst, und Sie können sie zudem selbst einstellen.
Schnarchen kann dann zum Risiko werden, wenn längere Atmungsaussetzer eintreten. Die Sauerstoffzufuhr ist damit für kurze Zeit blockiert. Das Gehirn reagiert darauf, indem es eine „Weckfunktion“ aktiviert. Der Schnarchende bemerkt diese kurze wache Zeit nicht bewusst, aber morgens fühlt er sich meist sehr müde und erschöpft. Auch die Konzentrationsfähigkeit leidet darunter. Darüber hinaus kann eine Schlafapnoe Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle und weitere Krankheiten begünstigen. Bei einer Schlafapnoe ist die Behandlung mit einer Schnarchschiene nicht ausreichend, sondern es muss eine andere Therapie erfolgen, zum Beispiel mit einem Atemtherapiegerät.